Erfahrung kommt natürlich von erfahren und diese Binsenweisheit kennt jeder, der gerade eine Führerscheinprüfung absolviert hat. Egal ob auf der Straße oder auf dem Wasser - ohne Praxis geht es nicht. Erfahrung fehlt auch den Skippern, die nicht jedes Jahr segeln, chartern oder nach längerer Pause wieder einsteigen wollen. Also bieten die Segelschulen Einsteiger- und Skippertörns an, die mit Sicherheit Erfahrung vermitteln. Bevor wir uns intensiver damit beschäftigen zwei Empfehlungen, die für erfahrene und angehende Skipper obligatorisch sein sollten:
Hierzu der DSV: "Der theoretische Prüfungsteil umfasst einen Fragebogen mit 30 Fragen und ggf. eine mündliche Prüfung. Es sind ausreichende Kenntnisse der waffenrechtlichen, waffen- und munitionstechnischen Begriffe, über Notwehr und Notstand, das Aufbewahren von Schusswaffen und Munition, sonstige Pflichten für den Waffen- und Munitionsbesitz, die Kennzeichnung von Schusswaffen und Munition, die Ballistik und die Handhabung der Signalwaffen sowie den Umgang und die Klassifizierung von Seenotsignalmitteln nachzuweisen.
Im pdf-download die dazu erforderlichen Unterlagen:
Informationen über Prüfungstermine und –Orte (auch über die anfallenden Kosten und Ersatz bei Verlust) erhälst Du bei den Prüfungsausschüssen für den Sachkundenachweis. Adressen und Kontaktmöglichkeiten wie gewohnt beim Deutschen Segler Verband e.V. (DSV).
Medizin an Bord
„Medizin an Bord“ ist ein lebenswichtiger Lehrgang, der allen Wassersportlern empfohlen wird, die einen längeren Törn planen. Der 1. Hilfekurs zur Führerscheinprüfung liegt weit zurück und an Bord ist der nächste Arzt oft noch weiter entfernt. Daher kann es lebenswichtig sein, einen Verletzten oder Kranken in der Zwischenzeit richtig zu versorgen. Kurse über „Medizin an Bord“ behandeln die spezifischen Probleme an Bord einer Yacht und zeigen auf, wie man lebensbedrohliche Zustände erkennt, welche Hilfemöglichkeiten es gibt und wie eine sinnvoll ausgestattete Bordapotheke aussieht. Solche Kurse gehen meist über die Erste Hilfe hinaus, bleiben aber im Rahmen dessen, was man im Notfall als medizinischer Laie tun kann. Häufig werden diese Seminare von erfahrenen Medizinern oder Rettungsassistenten durchgeführt.
Kleider machen Seeleute: Segelkleidung … und die kostet!
In Turnschuhen und Fahrradregenkleidung habe ich die ersten Segelstunden „überlebt“. Wer damit im April bei 6 Grad, Windstärke 4 sowie Regen- und Graupelschauern auf der Jolle unterwegs ist, kommt schnell an seine Grenze. In den Gummiklamotten werde ich durch das Schwitzen von innen, durch den Regen von außen nass und mit nassen Füssen friere ich erbärmlich. Konzentrieren und lernen geht gegen Null, der Spaß bleibt lieber an Land. Dabei bringen gerade die ungemütlichen Wettersituationen den Kick und irgendwann muss man damit ja auch zu recht kommen.




